Unser neues Redaktionsbüro in Hamburg nimmt langsam Formen an. Noch ist nicht alles an seinem Platz, doch die Aussicht ist bereits vielversprechend. Und das durchaus im doppelten Sinne.
Wer unsere Arbeit auf Sylt verfolgt, dürfte sich über diesen Schritt kaum wundern. Mit SYLTEXKLUSIV haben wir ein journalistisches Format geschaffen, das sich einer Insel, ihren Menschen und den Geschichten dahinter widmet. Wir interessieren uns für Persönlichkeiten, die etwas bewegen, für wirtschaftliche Entwicklungen, gesellschaftliche Veränderungen, besondere Orte und nicht zuletzt für die kleinen Geschichten, die oft mehr über eine Region erzählen als die großen Schlagzeilen.
Je intensiver wir uns mit Sylt beschäftigt haben, desto häufiger entstand der Wunsch, diesen journalistischen Ansatz auch auf Hamburg zu übertragen. Schließlich verbindet die Hansestadt mit der Insel weit mehr als eine Bahnstrecke und die gemeinsame Vorliebe für frische Nordseeluft.
Hamburg bietet einen nahezu unerschöpflichen Fundus an Themen. Eine Stadt zwischen Tradition und Aufbruch, hanseatischer Zurückhaltung und internationalem Anspruch. Mit Unternehmern, Kreativen, Gastronomen, Kulturschaffenden und Menschen, deren Geschichten es wert sind, erzählt zu werden.
Genau dort möchten wir ansetzen. Nicht mit noch mehr Nachrichten, sondern mit eigenen Perspektiven, sorgfältig recherchierten Geschichten, persönlichen Begegnungen und einem Blick für das Besondere. Unabhängig, neugierig und mit der Zeit, die guter Journalismus braucht.
Dabei ist eines wichtig: SYLTEXKLUSIV bleibt selbstverständlich bestehen. Die Insel bleibt ein fester Bestandteil unserer journalistischen Arbeit. Hamburg ist keine Abkehr von Sylt, sondern eine Erweiterung dessen, was wir in den vergangenen Jahren aufgebaut haben. Zwei Orte mit eigenem Charakter, zwei redaktionelle Perspektiven und eine gemeinsame Vorstellung davon, wie wir Geschichten erzählen möchten.
Noch verraten wir nicht alles. Aber so viel steht fest: Neben Sylt wird künftig auch Hamburg seinen eigenen Platz in unserer redaktionellen Arbeit bekommen.
Und manchmal beginnt eine neue Geschichte eben mit einem Schreibtisch, einem Fenster und einer ziemlich guten Aussicht.